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Wie Sie mit Cyber-Erpressung umgehen sollen

Mai-Vi
13.05.2019 11:58 Kommentar(e)

Wie Sie mit Cyber-Erpressung umgehen sollen

„Bezahlen Sie, oder es wird Ihnen noch leidtun.“


Schätzen Sie sich glücklich, wenn Sie noch keine Cyber-Erpressung mit gänsehauterregenden Worten wie diesen erhalten haben. Cyberkriminalität wächst schneller denn je, da Kriminelle unterschiedliche Möglichkeiten finden, um Leute zu betrügen. Von all diesen Schemata, steht die Erpressung via E-Mail ganz oben an der Spitze.

Wie Sie sieht eine Erpressungsemail aus?


Sehen Sie sich das untenstehende Beispiel an und Sie werden schon erkennen, dass es sich um eine Erpressung handelt. 

Damit die Drohung so glaubwürdig wie möglich aussieht, erwähnt der Spammer ein Passwort, das vermutlich dem Opfer gehört. Sie behaupten auch, dass Keylogger (ein schädliches Überwachungstool) genutzt wurde, um das Passwort zu stehlen. Dies mag für eine Person, die nicht so technisch versiert ist, jenseits seines Verständnisses sein, und die Spammer nutzen dies zu ihrem Vorteil. Des Weiteren sind Leute, die sich Pornographie ansehen, leichtere Ziele. Dies ist der Grund, warum heutzutage Erpressung zu „Sexpressung“ geworden ist.

Wie gehen Sie mit einer Erpressungsemail um?


Wenn Sie Cyber-Erpressungen wie diese erhalten, sollten Sie folgende Schritte vornehmen:


1.  Suchen Sie nach Datenschutzverletzungen


Mit Bezug auf den berüchtigten Hackerangriff auf LinkedIn im Jahre 2012, hat ein Hacker ihre Datenbank verletzt, 6,5 Millionen verschlüsselte Passwörter gestohlen und diese in einem illegalen Forum gepostet. Viele Unternehmen befanden sich auf der Empfängerseite der Datenschutzverletzungen und dies erzeugt weitverbreitete Aufmerksamkeit. Die gestohlenen Daten werden gewöhnlich auf den Dark Web Marketplaces zu einem immensen Preis verkauft. Genau da beginnt das unehrliche Spiel.


Wenn Sie bei einer Cyber-Erpressung mit einem Passwort konfrontiert werden, das Sie gerade nutzen oder möglicherweise früher genutzt haben, sollten Sie das Passwort für all Ihre verbundenen Konten ändern. Als nächstes überprüfen Sie, ob Ihre E-Mail-Adresse in die Datenschutzverletzung verwickelt wurde. Dadurch können Sie die verletzte Seite identifizieren und Ihr Passwort ändern.

2.  Untersuchen Sie die unberechtigten Seiten nach Ihren Fußspuren


Mit der Erkenntnis, dass E-Mail ein unzertrennlicher Teil unseres heutigen Lebens ist, erstellen Cyber-Kriminelle Websites, die die Besucher ganz sicher anlocken, wie beispielsweise eine Gaming-Website. Wenn Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse für solche Websites anmelden, geraten Sie in die Hände der Hacker. Mit der Annahme, dass Sie eines Ihrer Hauptpasswörter für ihre Seite genutzt haben, könnte ein Hacker dieses Passwort nutzen, um auf Ihre anderen wichtigen Konten zuzugreifen und einen irreparablen Schaden zu verursachen.

3.  Verstehen Sie, dass der Spammer nur sein Glück versucht


Manchmal reicht allein Ihre E-Mail-Adresse aus, damit ein Spammer Zugriff auf Ihre Konten erhält. Wie? Als die gehackten Passwortkombinationen vom LinkedIn Hackerangriff von 2012, 2016 enthüllt wurde, hatten schwindelerregende 753.305 Nutzer „123456“ als Passwort verwendet. Im Nachhinein kann jeder ein Passwort erraten, das so schwach ist wie dieses. Aber wo haben sie Ihre E-Mail-Adresse her? Ganz einfach! Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse auf einer Seite erwähnen, die in den Zuständigkeitsbereich einer Suchmaschine fällt, hinterlassen Sie Spuren.

Wie Sie sich selbst vor Cyber-Erpressung schützen können


Jetzt, da Sie wissen, wie Sie auf Cyber-Erpressung reagieren sollen, sind hier einige Tipps, wie Sie dies in erster Linie verhindern können:


1.  Nutzen Sie über die Plattformen hinweg nicht dasselbe Passwort.

2.  Erstellen Sie ein Passwort, dass 12 – 14 Zeichen lang ist. Stellen Sie auch sicher, dass es sich um eine Kombination aus Zahlen, Symbolen, Klein- und Großbuchstaben handelt.

3.  Stellen Sie sicher, dass Ihr Passwort keinen Teil Ihres Namens, Ihrer Stadt oder Ihres Landes enthält, oder sogar Teil eines Wörterbuches.

Wir hoffen, dass für Sie diese Tipps hilfreich waren, um Sie zukünftig vor Cyber-Erpressungen zu schützen!

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