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20 hoch konvertierende A/B Testideen

Mai-Vi
15.04.2019 09:45 Kommentar(e)

20 hoch konvertierende A/B Testideen, die kein Vermarkter verpassen sollte

Das Raten kann teuer sein. Eine falsche Annahme über die Platzierung Ihres CTA könnte Sie tausende von Euros kosten. Mit dem A/B Test können Sie das Rätselraten eliminieren.


Der A/B Test wird verwendet, um die Performance von zwei Varianten einer Website miteinander zu vergleichen. Diese zwei Varianten A und B, werden ähnlichen Besuchern zur selben Zeit gezeigt und die Variante mit den meisten Konvertierungen wird die originale Version ersetzen.


Das Testen ist vor allem dann wichtig, wenn es um die Entscheidung über ein Website-Layout und eine Element-Platzierung geht. Der A/B Test bietet Ihnen einen Weg, um die Performance jeder einzelnen Variante zu testen. Somit können Sie sicherstellen, dass jede Änderung, die Sie an Ihrer Website vorgenommen haben, Ihre Konvertierungsraten positiv beeinflusst.

Was sollten Sie A/B testen?


Einen Test zwischen zwei Varianten durchzuführen ohne einen strategischen Testplan zu haben, ist genauso, wie wenn Sie mit verbundenen Augen ins Schwarze zielen wollen. Finden Sie heraus, welche Seite Ihrer Website den größten Einfluss auf Ihre Konvertierungsrate hat. Eine gute Möglichkeit, die performanceschwache Seite zu finden, ist sich auf die Seite zu konzentrieren, die zwar einen hohen Verkehr aufweist, aber dennoch eine hohe Absprungrate besitzt. Machen Sie diese Seite zum Nullpunkt Ihrer A/B Tests.


Das Hauptziel beim A/B Test ist die Verbesserung des Nutzererlebnisses und davon ausgehend, die Chance zu erhöhen, Besucher in Leads zu konvertieren. Sie können Daten über den Einfluss dieser Änderungen sammeln, indem Sie gezielte Fragen über die Änderungen auf Ihrer Website stellen.

Hier ist eine Liste der 20 A/B Testideen:


CALL-TO-ACTION


1.  Farbe: 

Denken Sie immer an die Faustregel, wenn es um die CTA-Farbe geht – diese muss im Vergleich zu den anderen Elementen auf der Seite herausstechen. Es gibt zwar keine Möglichkeit zu behaupten, dass eine bestimmte CTA-Farbe Ihre Konvertierungen in die Höhe schießen lässt, aber eines ist jedoch sicher: Knöpfe, die am besten konvertieren, sind diejenigen, die am stärksten mit anderen Farben auf der Seite im Kontrast stehen. Also stellen Sie sicher, dass der CTA hervorsticht!


2.  Text: 

Unabhängig davon, welchen Text Sie zu Ihrer CTA hinzufügen, stellen Sie sicher, dass der Text Ihren Besuchern eine klare und kontextbezogene Handlungsanweisung gibt. Dies erhöht die Chancen, dass die Besucher aktiv damit interagieren. Wenn Sie den Content des CTA überarbeiten möchten, sollten Sie einen A/B Test durchführen, um festzustellen, welcher Content (Original vs. Varianten) die meisten Klicks erhält.


3.  Größe: 

Klein, mittel oder groß? Merken Sie sich, Elemente, die hervorstechen, erhalten mehr Aufmerksamkeit. Sobald Sie diese erreicht haben, sollten Sie nicht versuchen sich vom Design und Layout der Website loszureißen. Es könnte nämlich dazu führen, dass Ihre Konvertierungen einen Treffer erzielen.


4.  Position: 

In einigen Fällen ist die Platzierung der CTA am Seitenanfang ein guter Weg, um die Besucheraufmerksamkeit zu erreichen. Jedoch kann in anderen Fällen die Platzierung des CTA nach einem überzeugenden Content, Wunder bewirken. Michael Aagaard, ein internationaler Hauptredner & Konvertierungsoptimierer, fand heraus, dass die Platzierung des CTA unter dem durchschnittlichen Seitenumbruch ihre Konvertierungen um 304% steigert.


5.  Form: 

Dies ist ein kleines Detail, das wir oft übersehen. Aber warum spekulieren, wenn Sie sich sicher sein können? Mehrere Designer bevorzugen runde über quadratische CTA-Knöpfe. Es klingt seltsam, aber sie erregen innerlich die Aufmerksamkeit und kommen unterbewusst ansprechender herüber. Sie glauben es nicht? Probieren Sie es aus.


6.  Einzelner oder mehrere CTAs: 

Es ist oftmals eine gute Übung, denselben CTA strategisch in verschiedenen Abschnitten Ihrer Webseite zu platzieren, sodass er sich stets innerhalb der Besucherreichweite befindet. Der Schlüssel ist, es nicht zu übertreiben: Falls Sie es übertreiben, sieht Ihre Website so aus, als würde sie es zu sehr versuchen oder noch schlimmer, dass sie eine Malware hat.


Anstatt mehrerer primärer CTAs, sollten Sie es versuchen, sich auf ein bis zwei primäre CTAs festzulegen und den Rest sekundär machen. Führen Sie einen A/B Test durch, um herauszufinden, wie viele CTAs nötig sind, um den Spitzenwert Ihrer Konvertierung zu erreichen.


7.  Hyperlinks vs. Knöpfe: 

Basierend auf den Kontext ist es immer noch am besten, einen Knopf auszuwählen. Wenn Ihre Webseite einen sekundären CTA besitzt, schalten Sie diesen im Vergleich zum primären CTA auf stumm – in anderen Worten, machen Sie es zu einem Link.

CONTENT


8.  Platzierung und Struktur: 

Oftmals können feine Unterschiede im Layout einer Webseite zu einem enormen Anstieg in der Leadgenerierung beitragen. Beispielsweise kann die strategische Platzierung von Vertrauenssymbolen (Unternehmenskunden, Testimonials, Bewertungen) die Seitenkonvertierungen signifikant erhöhen.


9.  Zugänglichkeit: 

Abhängig davon, welche Art von Content Sie liefern, könnte es hilfreich sein, ihn entweder geschlossen oder öffentlich zu halten, d.h. dass Sie den Zugriff auf den Content erlauben, sobald der Besucher ein Formular ausgefüllt hat oder es ihm erlauben, den Content direkt herunterzuladen. Testen Sie beides – nicht-öffentlicher und öffentlicher Content, um herauszufinden, welches von beiden die meisten hochqualitativen Leads generiert.


10.  Preisgestaltung: 

Angemessene oder direkte Preisgestaltung? Besucher glauben generell, dass alles was auf ,99€ endet, ein Rabatt ist. Professor Robert Schindler, ein Marketing Professor auf der Rutgers Business School, hat ein Experiment durchgeführt, um diesen Fall zu untersuchen. Er fand heraus, dass Artikel, deren Preise auf ,99 endeten, im Vergleich zu denen, die auf ,00 endeten, weit überverkauft wurden.

 

Jedoch wird in den Bereichen SaaS, Software und mobilen Industrien die direkte Preisgestaltung (Endung auf „0“ oder „5“) öfter genutzt. Ein Grund könnte sein, dass diese Industrien wollen, dass ihr Service als hochqualitativ wahrgenommen wird.


11.  Ton: 

Basierend auf dem Branding und der Produktplatzierung Ihres Unternehmens möchten Sie möglicherweise die Art und Weise ausprobieren, wie Sie mit Ihren Besuchern über Ihre Website kommunizieren. Lässig oder verbindlich, technisch oder nicht technisch, Humor und Satire oder unkomplizierte Vortragsweise? Jeder Stil hat seine Vor- und Nachteile. Es ist wichtig, das Passende für Ihr Publikum zu finden.

TYPOGRAPHIE


12.  Schriftgröße: 

Für den Header-Inhalt können Sie verschiedene Gewichtungen testen oder die Schriftgröße um 2px vergrößern und verkleinern.


13.  Styling: 

Experimentieren Sie mit komplementären Schriften, Textformatierungen wie Durchstreichen, Symbolnutzung, und ob handgeschriebene Schriften oder nicht-proportionale Schriften die Besucheraufmerksamkeit am besten erzeugen.


14.  Sans Serif vs. Serif: 

Studien zeigen, dass die Lesbarkeit mit Serif-Schriften besser ist. Jedoch ist Sans Serif bei der Webnutzung beliebter und Serif bei Druck.

MEDIEN


15.  Größe: Groß vs. Klein: 

Eine von CXL durchgeführte Studie über Bildergrößen in erlebnisorientieren und spezifikationsgetriebenen Produkten haben gegensätzliche Ergebnisse gezeigt. Das vorherige hat bei kleineren Bildern ein visuelleres Engagement erzielt, und letzteres bei größeren Bildern. Die Größe eines Bildes auf Ihrer Website hängt von der Vielfalt an Faktoren an, wie beispielsweise Platzierung, Relevanz und Typ (siehe unten). Eine Faustregel ist, sicherzustellen, dass das Bild ansprechbar ist.


Behalten Sie diese Punkte im Kopf, bevor Sie Tests über Bildergrößen durchführen.


16.  Typ: Bild eines Objekts vs. Bild von Menschen vs. Videos:

 

  •  Illustrationen und Bilder von Objekten müssen im Einklang mit dem Service stehen, das Sie anbieten. Ein klares, starkes Bild eines Objekts sollte den Nutzer stoppen und ihn dazu bringen jedes Mal die Website zu durchforsten, wenn er sie besucht. Dies bedeutet nicht, dass das Bild alles aussagen muss. Das Bild sollte eher die Message auf eine relevante Weise bildlich untermauern. 
  • Während Sie die Bilder der Menschen selektieren, stellen Sie sicher, dass Sie sich auf ein Bild mit einem Subjekt konzentrieren anstatt auf einem mit einer Menschenmenge. Wählen Sie auch das Bild aus, bei dem die Person zu Ihrem Zielpublikum passt. Mehrere Unternehmen enden damit, seltsame Stock-Fotos von Menschen zu nutzen. Natürlich bewirkt dies das Gegenteil des beabsichtigten Effekts und kommt als heuchlerisch herüber. Einen Test zwischen diesen zwei Typen durchzuführen wird Ihnen eine klare Vorstellung über die Vorzüge Ihres Publikums geben.
  • Nehmen Sie an, dass Ihr Unternehmen komplizierte Produkte/Services anbietet. Sie müssen möglicherweise signifikant mehr Zeit in die Schulung Ihrer Besucher investieren, um sie zur Konvertierung zu überzeugen. In diesem Fall kann ein 30 Sekunden Video mit einer überzeugenden Nachricht, Ihre Konvertierungen steigern. Neben der Steigerung der Konvertierungen, können Videos eine wichtige Rolle darin spielen, Vertrauen in Ihre Marke aufzubauen. Stellen Sie sicher, dass Sie mit jedem Medientyp einen A/B Test durchführen, damit es zum Kontext der Seite passt. Dadurch können Sie eine fundierte Entscheidung darüber treffen, welcher Medientyp optimal für Sie ist.


17.  Ausrichtung: Links vs. Mittig vs. Rechts: 

Die Ausrichtung der Medien (Bilder, Illustrationen und Videos) hängt ebenso von der Textplatzierung ab. Sie sollten komplementär sein. Einige Exemplare nutzen abwechselnd die linke und rechte Ausrichtung bei den Bildern, die entlang jedes Textbereichs platziert sind. Dies kann ein effektiver Weg sein, um die Besucheraufmerksamkeit beizubehalten, indem Sie mit ihnen konstant interagieren.

WEBSITE LAYOUT


18.  Länge: 

Lange Formulare vs. Kurze Formulare. Theoretisch sollte ein kurzes Formular mehr Konvertierungen erzielen, als eine längere, detailliertere Version. In der Praxis existieren jedoch Fälle, bei denen das Gegenteil bewiesen wird.


19.  Navigation vs. keine Navigation: 

Eine allgemein bekannte "Best Practice" beim Erstellen einer Landing Page ist das Entfernen des Navigationsmenüs. Für einige funktioniert dies: Jegliche Form der Ablenkung für den Besucher entfernen und ihn dazu bringen, im Trichter zu bleiben. Jedoch gibt es auch einige Fälle, in denen das Entfernen der Navigation von der Seite die Absprungrate erhöht hat, da sich die Besucher eingefangen fühlen. Indem Sie es den Besuchern ermöglichen, vom Tunnel weg zu navigieren, geben Sie ihnen die Chance, sich selber über den Service zu schulen, den Sie anbieten. Testen Sie beide Fälle, um den zu finden, der zu den meisten Konvertierungen führt. Die Ergebnisse können Sie möglicherweise überraschen.


20.  Manuelle Suche vs. Drop-Down Suche: 

Besucher möchten schnelle und einfache Suchvorgänge durchführen. Wenn Sie nach einem minimalistischen Design suchen, könnte eine einzelne Suchleiste mit manuellem Texteintrag das Richtige sein. Jedoch bringt die Nutzung eines Drop-Down-Menüs mit klaren Auswahlmöglichkeiten den Besucher zu schnellen Entscheidungen.

Während die Beobachtung jedes Details Ihnen bei der Maximierung Ihrer Konvertierungsraten helfen kann, ist das Durchführen von A/B Tests zwischen Varianten, die kaum bemerkbare Unterschiede erzeugen, eine Verschwendung der Ressourcen. Versuchen Sie herauszufinden, welche dieser Elemente am wichtigsten sind. Nur Sie können diese Frage beantworten.

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